Eurogate und APM planen Milliardeninvestitionen in Bremerhaven

Mit einer Investition in Milliardenhöhe wollen Eurogate und APM Terminals unter anderem die jährliche Umschlagkapazität am North Sea Terminal Bremerhaven von derzeit 3 auf 4 Mio. TEU steigern (Foto: APM Terminals)

 

Die Eurogate GmbH & Co. KGaA, KG und die APM Terminals Deutschland Holding GmbH haben den Vertrag zur Verlängerung ihrer Partnerschaft unterzeichnet, der unter anderem Investitionen von rund 1 Mrd. Euro in die Modernisierung des gemeinsamen Containerterminals North Sea Terminal Bremerhaven (NTB) vorsieht. Mit den Investitionen soll das NTB zu einer der effizientesten und resilientesten Umschlaganlagen weltweit entwickelt werden, so Eurogate. Geplant ist insbesondere die Modernisierung des Equipments sowie eine Steigerung der jährlichen Umschlagkapazität von derzeit 3 auf künftig 4 Mio. TEU.

Darüber hinaus ist vorgesehen, den Umschlagbetrieb vollständig zu elektrifizieren und erneuerbare Energien einzusetzen. Damit könnte das Terminal Eurogate zufolge künftig als erstes seiner Art in Deutschland Zero-Treibhausgasemissionen erreichen. Die vereinbarten Investitionen stehen noch unter dem Vorbehalt interner und externer Genehmigungen. Beide Parteien gehen derzeit davon aus, dass die Transaktion im dritten Quartal dieses Jahres abgeschlossen wird.

„Das gemeinsame Vorhaben, das Terminal mit modernster Technik auszustatten und den Betrieb zu dekarbonisieren und damit das NTB für die kommenden Jahrzehnte fitzumachen, zeigt, wie sehr wir auch vom künftigen Erfolg des Standorts Bremerhaven im Netzwerk des globalen Seehandels überzeugt sind. Die Modernisierung des NTB setzt Standards und sichert darüber hinaus langfristig viele hochwertige Arbeitsplätze in der Region“, so Michael Blach, Vorsitzender der Gruppengeschäftsführung von Eurogate.

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