Unifeeder plant, 50 Prozent seiner Transhipment-Umschläge von der Straße aufs Wasser zu verlagern  (Foto: Unifeeder) 

Feeder sollen Containerumfuhren im Hamburger Hafen übernehmen

Die dänische Reederei Unifeeder A/S hat gemeinsam mit dem Hamburger Softwarehaus Dakosy Datenkommunikationssystem AG und der DIHLA-Dakosy Interessengemeinschaft Hamburger Linienagenten GmbH (DIHLA) einen digitalen Prozess entwickelt, der den Einsatz von Feederschiffen für Containerumfuhren zwischen Terminals im Hamburger Hafen ermöglichen soll. Ab November könnten wasserseitige Transhipment-Umschläge zwischen den HHLA Terminals CTA, CTT und CTB sowie Eurogate und in Kürze auch dem Süd-West Terminal möglich sein.

„Durch schiffsbezogene Umfuhren können jährlich mehrere Tausend Container von der Straße geholt werden. Jeder Container, den wir über die Wasserstraße bewegen, bedeutet eine Einsparung an CO2“, erklärt Alexander Geisler, Geschäftsführer der DIHLA. Florian Pein, Area Director West and Central Europe bei Unifeeder, ergänzt: „Für diese Containerumfuhren sehen wir ein hohes Verlagerungspotenzial von der Straße auf die Wasserstraße, indem wir unseren bestehenden Schiffsraum nutzen. Als größter Feedercarrier in Nordeuropa haben wir in Hamburg bis zu 85 Terminalanläufe pro Woche und damit ausreichend Kapazitäten, zusätzliche Container auch innerhalb des Hafens zu transportieren.“

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Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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