Über den HHLA Sky-Leitstand können mehr als 100 Drohnen für verschiedene Missionen gesteuert werden      (Foto: HHLA/Nele Martensen)

HHLA Sky und HPA kooperieren beim Einsatz von Drohnen

Die Hamburg Port Authority (HPA) und HHLA Sky, eine Tochtergesellschaft der Hamburger Hafen und Logistik AG, haben eine Technologie-Partnerschaft vereinbart. Gemeinsam wollen die Unternehmen den Einsatz automatisierter Drohnen im Gebiet des Hamburger Hafens ermöglichen. Die Technologie soll bei logistischen, sensorischen oder koordinativen Prozessen unterstützen.

Über den Leitstand von HHLA Sky können über 100 Drohnen gesteuert und überwacht werden. Die verschiedenen HPA-Anwendungen sollen fortan darüber vernetzt werden. Durch mobile und teleoperierte Sensorik können ganz unterschiedliche Daten erhoben und anschließend analysiert werden. Ressourcen sollen so besser eingesetzt, bisher aufwendige Abläufe verschlankt und Geräte effizienter betrieben werden.

Jens Meier, Vorsitzender der Geschäftsführung der HPA, erklärt: „Wenn sich Sturmfluten, Unfälle oder andere unvorhergesehen Störfälle ereignen, sind fliegende, schwimmende oder selbstfahrende Roboter deutlich schneller vor Ort, um hochauflösendes Video- und Fotomaterial für ein genaues Lagebild zu geben. Dieser Zeitgewinn kann im Notfall entscheidend sein. Zudem machen sie die Wartung und den Ausbau der Hafeninfrastruktur deutlich effizienter zum Beispiel bei Anlagen, die nur sehr schwer und mit hohem zeitlichem Aufwand oder unter Gefahren zu erreichen sind.“

Phanthian Zuesongdham, Head of Division Port Process Solution bei der HPA, ergänzt: „Die nächste Phase der Produktentwicklung für unsere neue Dienstleistung Drone-as-a-Service geht mit dieser Partnerschaft auf die Reise. In diesem Jahr werden wir damit den Pilotbetrieb starten.“

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Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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