Neue Gleisinfrastruktur des Rostocker KV-Terminals in Betrieb genommen

Einweihung der neuen Gleisinfrastruktur des Kombinierten-Verkehrs (KV)-Terminals im Rostocker Überseehafen (Foto: Rostock Port)

Rostock Port hat gemeinsam mit Euroports Germany, Rostock Trimodal, Vertretern der Schienengüterverkehrsbranche und den beteiligten Bauunternehmen die erweiterte Gleisinfrastruktur des Kombinierten-Verkehrs (KV)-Terminals im Rostocker Überseehafen in Betrieb genommen. Das Infrastrukturvorhaben wurde mit EU-Fördermitteln aus dem European Maritime Space-Projekt HARBOUR unterstützt.

Nach rund 14 Monaten Bauzeit wurde die Verlängerung der Gleise von bislang 600 auf nunmehr 680 m abgeschlossen. Die um 80 m erweiterte Infrastruktur soll es den Zugbetreibern künftig ermöglichen, auf fünf Gleisen längere Züge unter den beiden Portalkranen abzufertigen. Aufwendige Zugteilungen sollen dadurch deutlich reduziert werden.

Rostock Trimodal betreibt das KV-Terminal seit mehr als zwei Jahrzehnten. Was Mitte der 1990er-Jahre mit einer einzelnen Zugverbindung nach Verona begann, hat sich inzwischen zu einem wichtigen Ladungssegment im Rostocker Hafen entwickelt, so Rostock Port. Dazu beigetragen habe insbesondere die Entwicklung des Fähr- und RoRo-Verkehrs. Derzeit verkehren wöchentlich bis zu 44 Kombiverkehrszüge von und nach Verona und Padua in Italien, Bratislava in der Slowakei, Oradea in Rumänien sowie Karlsruhe, Dresden, Herne und Halle (Saale).

„Die nun fertiggestellte Gleisverlängerung auf 680 m schafft die Möglichkeiten, die Zahl der wöchentlichen Abfahrten signifikant zu steigern und damit die Wettbewerbsfähigkeit des Rostocker Fähr- und RoRo-Verkehrs abzusichern“, so Dr. Gernot Tesch, Geschäftsführer von Rostock Port.

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