Neue Kaimauer am Burchardkai

Die Hamburg Port Authority (HPA) hat die Arbeiten am letzten Bauabschnitt einer neuen Kaimauer am Containerterminal Burchardkai abgeschlossen. Seit Sommer 2009 wurde auf einer Länge von rund 700 m eine neue Mauer für die Liegeplätze 3 und 4 gebaut. Damit will die HPA zusammen mit der HHLA weitere Anlegemöglichkeiten für Großcontainerschiffe schaffen.

Wie das Unternehmen anlässlich der Fertigstellung mitteilte, wurde das Projekt kosten- und termingerecht abgeschlossen. Insgesamt sind demnach seit 1999 rund 100 Mio. Euro in die neuen Kaimauern und Liegewannen investiert worden, wovon der jetzt abgeschlossene letzte Bauabschnitt rund die Hälfte der Kosten ausgemacht hat. An den neuen Anlagen wird die HHLA noch laufende Baumaßnahmen zur Herrichtung des Hochwasserschutzes und der Flächenbefestigung abschließen. Das Ende der Bauarbeiten ist für Ende 2013 geplant.
Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch sagte anlässlich der Fertigstellung: „Der Verkehrsträger Schiff bleibt die unangefochtene Nummer eins im globalen Warenhandel. Dabei werden die Containerverkehre weiter die herausragende Rolle spielen. Damit der Hamburger Hafen das prognostizierte Umschlagpotenzial erschließen kann, bedarf es ausreichender Kapazitäten. Dazu zählen natürlich auch adäquate Liegeplätze, die einen reibungslosen Umschlag ermöglichen.“ Die Erneuerung am Burchardkai ist nach Aussage des Senators ein wichtiger Schritt, die künftigen Verkehre schnell und effektiv abwickeln zu können.
Mit den jetzt abgeschlossenen Arbeiten verfügt der Terminal Burchardkai über eine neue Kaimauer auf einer Länge von über 1,5 km. Bereits 2008 hatte die HPA die ersten beiden Bauabschnitte auf knapp 900 m fertig gestellt und an die HHLA übergeben. Insgesamt sind rund 1500 Pfähle in den Untergrund gebracht, 19 000 m³ Stahlbeton verbaut und 260 000 m³ Sand aufgespült worden.

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Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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