Der neue Terminal in Cuxhaven Foto: NPorts/H.Lang

Offshore-Basishafen wächst

Der Erweiterungsbau des Offshore-Basishafens in Cuxhaven ist offiziell in Betrieb genommen worden. Am so genannten Liegeplatz 9 sind unter der Leitung der landeseigenen Hafengesellschaft Niedersachsen Ports GmbH & Co KG (NPorts) auf einer Fläche von rund zwölf Hektar zwei zusätzliche Anlegestellen entstanden.

Auf einer Länge von 300 m wurde eine vollwertige Kaianlage für Umschlagzwecke errichtet, die als multifunktionale öffentliche Hafeneinrichtung zum Be- und Entladen von Transportschiffen, Pontons, Hubplattformen aber auch als Liegeplatz für Schlepper und Schwimmkrane gebraucht werden kann. Einer der ersten Nutzer der neuen Anlage ist die Ambau GmbH, die Stahlelemente für Windkraftanlagen auf ein Jack-Up-Schiff umschlagen lässt.
Im Bereich des sogenannten Liegeplatzes 9.1. wurden die infrastrukturellen Voraussetzungen für einen weiteren allgemeinen Umschlagsplatz mit einer Länge von zusätzlichen 142 m geschaffen. Hier kann kurzfristig auf einer Fläche von rund drei Hektar Platz für z.B. weitere Offshore-Logistik-Transporte hergerichtet werden. Landseitig sind durch eine Schwerlaststraße alle Liegeplätze durchgängig miteinander verbunden und an die rund um den Hafen angesiedelten Unternehmen angeschlossen.
Der Offshore-Hafenterminal in Cuxhaven ist die bisher größte Einzelinvestition des Landes Niedersachsen zum Aufbau der Offshore-Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien. Die Landesregierung hat in den Ausbau nach eigenen Angaben insgesamt 65 Mio. Euro investiert.


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Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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