Projekt zur Speicherung von Wärme im Hamburger Hafen

Im Rahmen einer Energiekooperation der Freien und Hansestadt Hamburg mit der E.ON Hanse Gruppe und dem Hafenbetreiber Eurogate ist ein Projekt zur Speicherung von Wärme im Versorgungsnetz gestartet worden.

Erstmalig wird dezentral erzeugte Wärme ins Netz eingespeist und dort gespeichert. Ab März 2013 wird dafür ein Teil der Terminalgebäude und Hallen am Eurogate-Standort in Hamburg über ein eigenes Blockheizkraftwerk (BHKW) versorgt. Nicht benötigte Wärme kann dabei im Netz von E.ON Hanse zwischengespeichert werden.
Durch die Einbindung in das Netz soll die Effektivität des BHKW verbessert und damit die Umwelt entlastet werden. Der CO2-Ausstoß ist nach Angaben der Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt, Jutta Blankau, dabei sechsmal geringer als bei konventionellen Lösungen.
Im Energiekonzept für Hamburg, das auch eine Beteiligung der Stadt an den Energienetzen vorsieht, hat E.ON Hanse unter anderem zugesagt, Wärme aus Kraft-Wärme-Kopplung und regenerativ erzeugte Wärme in seine Nahwärmenetze aufzunehmen und dort zu speichern. Ab 2012 sollen sechs Millionen Euro in entsprechende Projekte investiert werden.

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Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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