Im Rostocker Überseehafen soll eine Produktionsanlage für grünen Wasserstoff entstehen  (Foto: Rostock Port/Nordlicht)

Rostock wird zum Wasserstoff-Hub ausgebaut

Im Überseehafen Rostock soll auf dem Gelände des Steinkohlekraftwerks innerhalb der nächsten vier Jahre eine 100 MW-Produktionsanlage für grünen Wasserstoff entstehen. Entwickelt und gebaut werden soll diese von der Rostock EnergyPort Cooperation GmbH, einer Neugründung der Unternehmen EnBW Neue Energien GmbH, RheinEnergie AG, RWE Generation SE und der Rostock Port GmbH, die mit jeweils knapp 25 Prozent an der neuen Gesellschaft beteiligt sind.

Die Elektrolyseanlage ist Teil des Projektes HyTech Hafen Rostock, das sich auf Förderung im Rahmen des IPCEI-Programms (Important Project of Common European Interest) beworben hat. Ziel ist der Auf- und Ausbau einer nachhaltigen und grünen Produktions- und Verteilungsstruktur für bis zu 6500 t Wasserstoff jährlich. Der dafür erforderliche Strom soll aus On- und Offshore-Windkraftanlagen bezogen werden. Die geplanten Investitionen werden mit einem dreistelligen Millionenbetrag angegeben und sollen mit Hilfe von Fördermitteln getätigt werden.

An dem Standort im Überseehafen soll laut Rostock Port der Ausbau auf eine Leistung von bis zu 1 GW möglich sein.

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Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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