Auf einer Länge von 400 m werden im Rostocker Überseehafen die Kaianlagen erneuert  (Foto: Rostock Port/Nordlicht)

Sanierungsarbeiten im Rostocker Hafen gestartet

Im Rostocker Überseehafen haben am 19. April die Bauarbeiten für die notwendige Sanierung der rund 60 Jahre alten Liegeplätze 31 und 32 begonnen. Auf der Ostseite von Pier II im Hafenbecken B wird die Kaianlage auf einer Länge von 400 m mit einer Breite von 18 m und für eine Wassertiefe von 12,50 m neu gebaut. Im Zuge der Sanierung wird die Flächenbelastbarkeit auf 5 t/m² erhöht, zudem werden auf der gesamten Länge Kranbahnschienen verlegt, die eine Last von 30 t/m² aufnehmen können. „Die Liegeplätze 31 und 32 werden als Multifunktionsliegeplätze für den Umschlag sowohl von Projektladungen als auch Stück- und Schüttgütern gebaut, an denen zukünftig aber auch wieder Transitanläufe von Kreuzfahrtschiffen stattfinden können“, sagt Dr. Gernot Tesch, Geschäftsführer der Hafenbetriebsgesellschaft Rostock Port GmbH.

Die voraussichtlichen Kosten für das Hafeninfrastrukturprojekt werden mit 22 Mio. Euro angegeben. 14 Mio. Euro davon übernimmt voraussichtlich das Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommerns. Die Bauarbeiten sollen bis zum Oktober 2023 abgeschlossen sein.

 

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Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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