Scandlines will sich auf die Routen Rostock-Gedser, Puttgarden-Rødby und Helsingborg-Helsingør konzentrieren

Scandlines verkauft Frachtrouten an Stena Line

Die deutsch-dänische Reederei Scandlines hat fünf frachtbasierte Routen an die schwedische Reederei Stena Line verkauft. Das teilte das Unternehmen gestern mit.

Es handelt sich dabei um die Verbindungen Travemünde-Ventspils/Liepaja, Nynäshamn-Ventspils, Rostock-Trelleborg und Sassnitz-Trelleborg, auch der BorderShop im Hafen von Sassnitz wurde an Stena Line verkauft. Das Routennetzwerk von Scandlines konzentriert sich zukünftig auf die Verkehre Rostock-Gedser, Puttgarden-Rødby und Helsingborg-Helsingør. Im Fokus des Geschäfts der Reederei stehen nach eigenen Angaben individuelle Transportlösungen im Dreieck zwischen Deutschland, Dänemark und Schweden.
„Durch den Erwerb der Routen von Deutschland und Schweden in das Baltikum stärken wir unsere Präsenz im Ostseeverkehr und erweitern unser Angebot für Fracht- und Passagekunden. Unser Ziel ist es, diese neuen Bereiche weiter zu entwickeln, um unseren Kunden noch besseren Service und eine höhere Kapazität zu bieten", so Gunnar Blomdahl, CEO von Stena Line.
„Wir sind stetig bestrebt, unsere strategische Ausrichtung zu optimieren. Unser erklärtes Ziel ist es, Scandlines zukünftig stärker als Passagier-Reederei zu positionieren. Der Verkauf unserer frachtbasierten Routen zu einem wirtschaftlich günstigen Zeitpunkt ist ein logischer Schritt im Zuge dieser Strategie", so Søren Poulsgaard Jensen, CEO von Scandlines. „Mit der Konzentration auf unsere drei Verkehrsmaschinen und die dazu gehörigen BorderShops werden wir unser Image als Anbieter effizienter und zuverlässiger Verkehrslösungen im Dreieck zwischen Deutschland, Dänemark und Schweden weiter festigen."
Das Abkommen über den Verkauf der Scandlines-Routen an Stena Line steht unter dem Vorbehalt der zuständigen Wettbewerbsbehörden.

Schifffahrt
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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