Anfang September soll der neue Schwedenkai fertig sein

Seehafen Kiel bereitet sich auf große Stena Line-Fährschiffe vor

Die Arbeiten zur Anpassung des Kieler Schwedenkais an die neue Fährschiffsgeneration der Stena Line sind auf der Zielgeraden.

Pünktlich zum Erstanlauf der „Stena Germanica III“ Anfang September 2010 werden das neue Terminalgebäude und die erweiterten operativen Flächen einschließlich Eisenbahnanschluss betriebsbereit sein.   

Am Schwedenkai investiert die SSeehafen Kiel mit Unterstützung des Landes Schleswig-Holstein etwa 30 Mio. Euro in Terminalneubau und Abfertigungslogistik, wie Gate, Rampen und Landgänge. Neben dem imposanten Gebäude sind es insbesondere die neuen Landgänge, die neue RoRo-Brücke, das Terminal für den kombinierten Ladungsverkehr sowie die erweiterten Vorstaubereiche, die den neuen Schwedenkai ausmachen.

Im Vergleich mit den heutigen Schiffen verfügen die zukünftig im Verkehr nach Schweden eingesetzten "Stena Germanica“ und "Stena Scandinavica“ über die gut 2½-fache Ladekapazität. Die Stena Line-Fähren legen künftig am Schwedenkai-Süd an, wo in der Nacht von Sonntag auf Montag die neue RoRo-Rampe montiert und anschließend die überarbeiteten Poller und Fender der Kaianlage überprüft werden. Parallel zur Kaimauer stehen bereits die Treppentürme der 170 m langen Passagiergangway, auf die in der kommenden Woche der vollverglaste Oberbau aufgesetzt wird. Hier setzen die in Spanien gefertigten beweglichen Segmente an, die die Verbindung zum Schiff herstellen. Die gesamte Anlage wird inklusive elektrischer und hydraulischer Steuerung bis Ende August vollständig ausgerüstet sein.

Im Bereich des KV-Terminals sind die Gleisbauarbeiten abgeschlossen, die Asphaltierung und Markierung der Betriebsflächen läuft.  Im funktionell und architektonisch herausragenden 12-geschossigen Terminalgebäude hat die Seehafen Kiel bereits zwei Etagen bezogen, die Administration der Stena Line folgt in wenigen Tagen. Auf der Passagierebene wird das Travel Center eingerichtet, während vor dem Gebäude die Gestaltung der Außenanlagen läuft.

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Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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