mschlag von Windenergieanlagen-Komponenten in Brunsbüttel

Stabiles Wachstum der Brunsbütteler Hafengruppe in 2015

Die Brunsbütteler Hafengruppe blickt auf eine stabile Entwicklung im vergangenen Jahr zurück.

 Mit den sieben Standorten bzw. Terminals der Schramm Ports & Logistics wurde der kontinuierliche Wachstumskurs fortgesetzt. Die Brunsbütteler Häfen haben mit dem Elbehafen (+ 5 %, gesamt 8,7 Mio. t), dem Ölhafen und dem Hafen Ostermoor einen Gesamtumschlag von über 11,8 Mio. t erzielt. Das Gesamtjahresergebnis des Hafenverbundes liegt zusammen mit den Häfen Rendsburg (gemeinsamer Betrieb mit HaGePorts), Glückstadt und den beiden Hamburger Terminals bei 14,3 Mio. t umschlagener Güter. Dies entspricht einem Plus von 16 % gegenüber dem Vorjahr.
Für die positive Entwicklung zeichnen maßgeblich die Gütergruppen Stückgut, Flüssiggut und Massengut verantwortlich. Zum Stückgut zählen insbesondere Windkraftanlagen, die im Elbehafen und am Rendsburg Port vorrangig aus dem Bereich der Onshore-Windenergie umgeschlagen werden. An beiden Standorten wurden im vergangenen Jahr zusätzliche Flächen für das Handling und die Zwischenlagerung von Windkraftanlagensegmenten geschaffen. Der voranschreitende Ausbau von Onshore-Windparks kurbelt dieses Segment zusätzlich an. Der Bereich Massengut war bei der Hafengruppe auch im zurückliegenden Jahr durch den Umschlag von z.B. Baustoffen und Kupfererzkonzentrat geprägt.
Wachstumstreiber im Bereich der Flüssiggüter sind der Umschlag von Ölprodukten im Brunsbütteler Ölhafen sowie das Handling von Rohölerzeugnissen und Propangas im Elbehafen. Hier wird das Propangas per Tankschiff angeliefert und per Pipeline weitertransportiert. Die Pläne für ein LNG-Importterminal werden von Brunsbüttel Ports konstant vorangetrieben.

Häfen
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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