Die Konverterstationen sollen ab 2028 in Betrieb genommen werden  (Quelle: Amprion Offshore)

Amprion vergibt Aufträge für Konverterstationen

Nur wenige Tage nach dem Baubeginn für die Offshore-Netzanbindungssysteme „DolWin4“ und „BorWin4“ hat der Übertragungsnetzbetreiber Amprion Offshore GmbH die Unternehmen Siemens Energy Global GmbH & Co. KG und Dragados Offshore S.A. mit dem Bau der Konverterstationen für das Projekt beauftragt. Die Partner sollen jeweils zwei Konverter auf See und an Land bauen. Die Vergabe umfasst auch die Instandhaltung der Anlagen für zehn Jahre.

Nach Informationen des Netzbetreibers haben die beteiligten Unternehmen zugesagt, „BorWin4“ bereits 2028 – und damit ein Jahr früher als geplant – fertigzustellen. „Damit leisten Siemens Energy, Dragados Offshore und Amprion Offshore einen wichtigen Beitrag zur Beschleunigung der Energiewende“, sagt Peter Barth, Geschäftsführer von Amprion Offshore.

Die Konverterstationen auf See werden als unbemannte Plattformen ausgelegt und jährlich gewartet. „Beide Aspekte sind in Bezug auf Konverterstationen in der deutschen Nordsee innovativ und werden langfristig für eine signifikante Kostenreduktion sorgen“, ergänzt Barth.

Die Kabel der weitgehend parallel verlaufenden Offshore-Netzanbindungssysteme „DolWin4“ und „BorWin4“ verlaufen von den Nordsee-Windparks aus zunächst 60 bzw. 125 km auf See, unterqueren die Insel Norderney und erreichen im Bereich Hilgenriedersiel die niedersächsische Küste. Von dort verlaufen weitere 155 km Erdkabel in Richtung der Umspannanlage Hanekenfähr in Lingen (Ems), wo der Anschluss an das Übertragungsnetz erfolgt.

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Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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