Der Neubau soll in entlegenen, schwer zugänglichen Regionen und in tiefem Wasser zum Einsatz kommen

„Ceona Amazon“ in Bremerhaven getauft

Der Rohrverleger „Ceona Amazon“ ist Anfang Dezember auf der Lloyd Werft Bremerhaven AG getauft worden. Dabei handelt es sich um den bislang größten Offshore-Neubau der Werft. Auftraggeber des multifunktionalen Spezialschiffs, das sowohl für den Bau von schweren Unterwasser-Konstruktionen als auch für die Rohrverlegung in Tiefen bis 3000 m eingesetzt werden soll, ist das britische Schifffahrtsunternehmen Ceona Ltd.

Die 203,10 m lange, 32,20 m breite, 8,00 m tiefgehende und mit 31 240 BRZ vermessene „Ceona Amazon" wird nach der Taufe bei dem niederländischen Hebesystem-Spezialisten Huisman in Schiedam mit einem 570 t schweren Turm an Deck für die Verlegung von Rohren ausgerüstet. Außerdem wird das Schiff mit spezieller Technik ausgestattet, darunter auch zwei 400 t-Hochleistungskräne für den Einsatz auf hoher See. Die Offshore-Kräne sind ein Teil des von Ceona entwickelten und patentierten G-Rohrverlegungssystems. Es verfügt über ein neigbares Verlegungssystem mit einer Maximalbelastung von 570 t und einer Fertigungsstraße für starre Stahlrohre. An Bord befinden sich Ladekapazitäten für ca. 8500 t Rohre. Die „Ceona Amazon“ ist für das Verlegen von flexiblen und starren Rohren und Versorgungskabeln sowie für die Montage schwerer Unterwasserkonstruktionen oder Schwimmkonstruktionen (TLP, Semi oder FPSO) ausgelegt.

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Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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