Entwicklung eines Offshore Shuttles

Illustration des neuen Voith Offshore Shuttles

Bugseitig ist das sogenannte MOTS-System (Momac-Offshore-Transport-System) installiert. Dabei handelt es sich um einen Roboter-Schwenkarm, der das sichere Übersetzen von Mensch und Gütern von Schiff zu Schiff oder Schiff zu Offshore-Windenergieanlage ermöglichen soll. Für das neue Schiffskonzept des Voith Offshore Shuttles ist Voith Turbo Marine Engineering eine Kooperation mit dem Maschinenbauer Momac eingegangen, der sich unter anderem auf robotergestützte Transfersysteme spezialisiert und den Roboter-Schwenkarm MOTS entwickelt hat. Dieser setzt mit der aktiven Kompensation der Schiffsbewegungen neue Leistungsstandards für das Übersetzen von Mensch und Güter.

Das System ist ein auf dem Schiffsbug installierter Roboter, an dessen Ende ein Transportkorb mit einer Traglast von 250 kg angebracht ist. Mit dem variabel ausschwenkbarem Roboterarm ist angaben Voith Turbo Marine Engineering zufolge ein sicheres Übersetzen von Personal auf Windenergieanlagen oder auch auf größere Schiffe problemlos möglich - und dies auch bei starkem Seegang.
Voith kombiniert das kompakt gebaute MOTS-System in diesem Schiffskonzept mit dem neuen Propellerantrieb Voith Inline Thruster im Bug. Im Heck des Schiffes arbeiten zwei Voith Schneider Propeller (VSP 18R5EC/150-1). Die maximale Fahrgeschwindigkeit beträgt 14 kn. Eine große Decksfläche ermöglicht das Mitführen von vier 10' Containern. Ein bordeigener Kran steht für Umschlagarbeiten im Heckbereich zur Verfügung.

Voith Turbo Marine Engineering, Konzernbereich der Voith GmbH in Heidenheim, hat das Voith Offshore Shuttle für Windparks entwickelt.

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