Installation des ersten von 31 Monopile-Fundamenten durch das Spezialschiff „Scylla“ (Foto: Northland Deutsche Bucht)

Erfolgreicher Baustart im Windpark „Deutsche Bucht“

Im 269 MW-Offshore-Windpark „Deutsche Bucht“ ist das erste von insgesamt 31 Stahlfundamenten (Monopile mit Übergangsstück) errichtet worden. Dies markiert den erfolgreichen Baustart des Projekts in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ), mehr als 100 km vom deutschen Festland entfernt.

Mit einem Investitionsbudget von ca. 1,4 Mrd. Euro ist „Deutsche Bucht“ das dritte Offshore-Windprojekt des kanadischen Energieerzeugers Northland Power in der Nordsee.
Northland Deutsche Bucht hat Van Oord mit der Fertigung und Installation der Monopiles und Transition Pieces, den Übergangsstücken zur Turbine, beauftragt. Die Bauteile werden in Cuxhaven auf das Kranhubschiff „Scylla“ des Offshore-Serviceanbieters Seajacks verladen und ins rund 200 km entfernte Offshore-Baugebiet verbracht. Die Installation der Stahlfundamente soll Ende 2018 abgeschlossen sein.
Bei dem Projekt kommt ein mehrstufiges Schallschutzkonzept zum Einsatz. Es beinhaltet Vergrämungsmaßnahmen sowie den Einsatz eines Hydroschalldämpfers (HSD) und eines doppelten großen Blasenschleiers.
Zusätzlich zu den 31 Anlagen auf Monopiles werden im Windpark zwei der 33 Windenergieanlagen auf innovativen Mono Bucket-Fundamenten errichtet, die per Ansaugverfahren installiert werden. „Deutsche Bucht“ ist weltweit der erste Offshore-Windpark, der Mono Buckets als Windturbinenfundament im kommerziellen Betrieb testet.

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Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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