Die Meyer Werft baut vier Offshore-Konverterplattformen für die Amprion Offshore GmbH (Quelle: Amprion GmbH)

Erster Auftrag im Offshore-Markt für Meyer Werft

Die Meyer Werft hat den Zuschlag für den Großteil der Stahlbauarbeiten für vier Offshore-Konverterplattformen der Amprion Offshore GmbH erhalten. Der Übertragungsnetzbetreiber hatte im Januar 2023 Siemens Energy und Dragados Offshore mit dem Bau der Konverterstationen für die Offshore-Netzanbindungssysteme „LanWin1“, „LanWin3“, „DolWin4“ und „BorWin4“ beauftragt. Das deutsch-spanische Konsortium hat nun Teile der Fertigung an die Papenburger Werft vergeben. Dies sei der erste Auftrag im Offshore-Markt für das Unternehmen, so Meyer Werft.

Beim Bau der Gleichspannungs-Plattformen wir das Laser-Hybrid-Schweißverfahren eingesetzt. Für die Konservierung zeichnet ND Coatings, strategisches Partnerunternehmen der Meyer Werft, verantwortlich.

Die Meyer Werft liefert für „DolWin4“ und „BorWin4“ Stahlblocksektionen mit einem Volumen von jeweils rund 6000 t Stahl und für „BalWin1“ und „BalWin2“ jeweils rund 15 500 t Stahl. Die Bereitstellung der Komponenten ist für den Zeitraum von Herbst 2024 bis Frühjahr 2027 geplant.

„Dieser Auftrag ist für uns ein Meilenstein beim Einstieg in den Bau von Konverter-Plattformen, die wir künftig auch auf der Neptun Werft in Rostock bauen werden. Diese erfolgreiche Erweiterung unseres Produktportfolios sichert Wissen und Beschäftigung auf unseren deutschen Werften und leistet gleichzeitig einen entscheidenden Beitrag zur Energiewende“, erklärt Jan Meyer, Geschäftsführer der Meyer Werft, der künftig als Chief Business Innovation Officer u.a. die Entwicklung neuer Geschäftsbereiche, einschließlich des neuen Geschäftsbereichs Offshore-Wind übernehmen wird.

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Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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