Der Windpark soll rund 195 km vor der Küste Englands gebaut werden (Abbildung: RWE)

Finale Investitionsentscheidung für RWE-Windpark „Sofia“

Der Energiekonzern RWE hat seine Entscheidung bekanntgegeben, den Offshore-Windpark „Sofia“ vor der britischen Nordostküste zu bauen. Für das Projekt sollen insgesamt 3 Mrd. GBP investiert werden.

Der Windpark ist das größte derartige Projekt von RWE und soll eine Leistung von 1,4 GW erbringen. Er entsteht vor Doggerbank, 195 km vor der Küste. Eingesetzt werden 100 14-MW-Offshore-Windturbinen SG 14-222 DD von Siemens Gamesa Renewable Energy, die 2024 zur Marktreife kommen sollen.

„Sofia“ wird über eine Offshore-Konverterplattform verfügen und über ein 220 km langes Hochspannungs-Gleichstrom-Exportkabel, das den Strom an den Einspeisepunkt in Teesside bringt. Dort wird eine Onshore-Konverterstation den Strom ins britische Netz einbringen. Das Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungssystem (HGÜ) liefert ein Konsortium aus GE Grid Solutions und Sembcorp Marine, die Prysmian Group ist für das HGÜ-Exportkabel verantwortlich. Für Monopile-Fundamente und die parkinterne Verkabelung wurde Van Oord ausgewählt.

Der Baubeginn für den landseitigen Netzanschluss ist noch für dieses Jahr geplant, die Arbeiten auf See sollen 2023 beginnen. Fertiggestellt werden soll der Windpark im vierten Quartal 2026.

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Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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