Die 50 Monopiles liefert EEW SPC, für deren Installation setzt Van Oord sein 8.000-Tonnen-Kranschiff „Svanen“ ein  (Foto: Van Oord)

Auftrag für Fundamente für „Baltic Eagle“

Das Rostocker Unternehmen EEW Group Special Pipe Constructions (EEW SPC) hat vom spanischen Energieversorger Iberdrola den Auftrag für die Lieferung von 50 Monopiles als Fundamente für den Offshore-Windpark „Baltic Eagle“ erhalten. Geplant ist die Anlage nordöstlich vor Rügen.

Abhängig von der Wassertiefe und Bodenbeschaffenheit an den Positionen der jeweiligen Windturbinen, variiert der Durchmesser der Stahlrohr-Monopiles zwischen 8,75 m und 9 m bei einer Länge zwischen 75 m und 90 m und einem Gewicht von bis zu 1402 t. Die Ablieferung startet im April 2023. Die Installation der Monopiles wird voraussichtlich etwa sechs Wochen in Anspruch nehmen.

Das im nordspanischen Avilés ansässige Unternehmen Windar Renovables liefert die entsprechenden Transition Pieces, die die Fundamente mit den Windkraftanlagen verbinden. Die Ablieferung ist ebenfalls für Anfang 2023 avisiert.

Den Transport und die Installation der Fundamente sowie die Lieferung und Installation der parkinternen Verkabelung wird die niederländische Van Oord Offshore bv übernehmen.

Mit einer Gesamtleistung von 476 MW soll „Baltic Eagle“ Ende 2024 ans Netz gehen und dann rund 475 000 Haushalte mit erneuerbarer Energie versorgen. Iberdrola beziffert die dadurch mögliche CO2-Einsparung auf rund 1 Mio. t pro Jahr.

Die Gesamtleistung des „Baltic Sea Hub“ wird nach Fertigstellung 826 MW umfassen („Wikinger“ seit 2017, 350 MW; „Baltic Eagle“ ab 2024, 476 MW). Der spanische Energieversorger plant zudem den weiteren Ausbau der Offshore-Windenergie in der Deutschen Ostsee: Bis Ende 2026 soll die Gesamtleistung auf über 1,1 GW erhöht werden.

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Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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