Die Rettungshubschrauber von Northern HeliCopter sind wesentlicher Bestandteil des neuen Rettungskonzepts (Foto: Northern HeliCopter)

Gemeinsame Rettungskette für Offshore-Windparks

Die Windparkbetreibergesellschaften Deutsche Offshore-Testfeld und Infrastrukturgesellschaft mbH & Co. KG (alpha ventus), EWE Erneuerbare Energien GmbH (Riffgat), Global Tech I Offshore Wind GmbH und Trianel Windkraftwerk Borkum GmbH & Co. KG kooperieren bei der Notfallrettung auf See. Damit haben erstmals verschiedene Betreiber ein einheitliches Rettungskonzept für deutsche Offshore-Windparks entwickelt.

Die Northern HeliCopter GmbH aus Emden hat in einer europaweiten Ausschreibung den Auftrag für die Durchführung der geforderten Rettungsdienstleistungen erhalten. Sie kooperiert mit der Rettungsleitstelle VENTUSmedic, die von der Johanniter-Unfall-Hilfe betrieben wird, und dem Klinikum Oldenburg, das die notärztliche Leitung stellt. Für den Fall, dass ein Helikopter aus Wettergründen nicht fliegen kann, sind für die nahe zur Küste gelegenen Windparks alternative Rettungstransportwege via Schiff geplant.
Im Falle einer Notfallrettung werden von Beginn an auch die staatlichen Organe wie MRCC (Marine Rescue und Coordination Center) und das Havariekommando informiert, so dass diese bei Erfordernis reibungslos im Notfallmanagement eingebunden werden können.
Die Betreiber hoffen, dass dieses wegweisende Konzept auch von anderen Offshore-Windparkbetreibern übernommen wird und sich so in den nächsten Jahren eine Nord- und Ostsee überspannende qualitativ hochwertige Rettungsstruktur etablieren wird.

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Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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