RWE und Northland Power planen die gemeinsame Entwicklung eines 1,3 GW großen Windclusters in der deutschen Nordsee  (Quelle: RWE Renewables)

Joint Venture für Ausbau der Offshore-Windkraft in der Nordsee

RWE und das kanadische Energieunternehmen Northland Power Inc. haben ein Joint Venture gegründet, um gemeinsam die Entwicklung eines 1,3 GW großen Offshore-Windclusters in der deutschen Nordsee voranzutreiben. Die Partner planen die Errichtung von drei Windparks, die zwischen 2026 und 2028 den Betrieb aufnehmen sollen.

Das Offshore-Windcluster umfasst insgesamt drei Flächen (siehe Abb.: N-3.5, N-3.6, N-3.8) nördlich der Insel Juist. Einen Standort für einen Windpark mit einer installierten Leistung von 433 MW (N-3.8) hatten sich die Partner bereits im vergangenen Jahr gesichert. Die beiden weiteren Flächen für Windparks mit einer Gesamtkapazität von 900 MW sollen in 2023 im Rahmen einer Auktion vergeben werden. Für beide Standorte verfügt das Joint Venture nach eigenen Angaben über Eintrittsrechte.

Wie RWE weiter mitteilt, will das Unternehmen im Rahmen seiner Investitions- und Wachstumsstrategie Growing Green bis 2030 die Kapazität im Bereich Offshore-Wind von derzeit 2,4 GW auf 8 GW erhöhen. Vor der deutschen Küste betreibt RWE bereits fünf Offshore-Windparks, ein weiteres Projekt – der 342-MW-Offshore-Windpark „Kaskasi“ – befindet sich nördlich der Insel Helgoland im Bau. Darüber hinaus entwickelt RWE derzeit in der deutschen Nordsee einen weiteren Windpark auf der Fläche N-3.7, östlich des Gebietes N-3.8 gelegen, mit einer geplanten Leistung von 225 MW.

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Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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