Nach seiner Fertigstellung soll der 1,6 GW-Offshore-Windpark vor der Küste Südkoreas mehr als 1 Mio. Haushalte mit erneuerbarer Energie versorgen (Quelle: Ørsted)

Ørsted erhält Entwicklungsrechte für Offshore-Windpark in Südkorea

Ørsted hat vom südkoreanischen Ministerium für Handel, Industrie und Energie eine Electric Business License erhalten. Damit sichert sich das dänische Energieunternehmen die exklusiven Entwicklungsrechte für einen 1,6 GW-Offshore-Windpark rund 70 km vor der Küste von Incheon City. Nach der Fertigstellung wird es den Angaben von Ørsted zufolge der größte Offshore-Windpark in Südkorea sein und mehr als 1 Mio. Haushalte mit erneuerbarer Energie versorgen sowie die Kohlenstoffemissionen des Landes um etwa 4 Mio. t pro Jahr reduzieren.

Die nächsten Schritte umfassen Umweltverträglichkeitsprüfungen, Standortuntersuchungen und Vorbereitungen für die Teilnahme an der jährlichen südkoreanischen Windauktion zu Festpreisen. Vorbehaltlich des erfolgreichen Abschlusses dieser Verfahren und der endgültigen Investitionsentscheidung von Ørsted wird das Projekt voraussichtlich Anfang der 2030er Jahre fertiggestellt sein, so das Energieunternehmen.

Per Mejnert Kristensen, Senior Vice President und Präsident der Region APAC bei Ørsted, sagt, das Unternehmen freue sich darauf, den Übergang des Landes zu grüner Energie zu beschleunigen und die Ambitionen von Incheon als Drehscheibe für erneuerbare Energien zu unterstützen. Das Projekt werde den Weg für eine Offshore-Windindustrie ebnen, die in der Lage sei, zuverlässig saubere Energie zu erzeugen, langfristige Investitionen anzuziehen und Arbeitsplätze in Korea zu schaffen.

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Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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