Der Offshore-Windpark umfasst 175 Windturbinen

Offshore-Windpark „London Array“ eingeweiht

Der britische Offshore-Windpark London Array ist offiziell eingeweiht worden. Eigner des Projektes sind Dong Energy, E.ON und Masdar.

Siemens lieferte für den Offshore-Windpark, bei dem es sich den Angaben zufolge um den weltgrößten handelt, alle 175 Windturbinen und die Netzanbindung. Gemeinsam mit Dong Energy wird Siemens zudem den Service für das Windkraftwerk übernehmen. Mit einer Gesamtleistung von 630 MW kann der Windpark rund 500 000 Haushalte mit Strom versorgen.
Das Offshore-Windkraftwerk London Array liegt in der Themse-Mündung, rund 20 km von der Küste von Kent und Essex entfernt. Siemens lieferte und installierte die Windturbinen mit einem Rotordurchmesser von 120 m und einer Leistung von jeweils 3,6 MW. Das Unternehmen war auch für die Anbindung des Windparks an das Stromnetz verantwortlich und errichtete dafür zwei Offshore-Umspannstationen in der Nordsee sowie ein Umspannwerk auf dem Festland. Der von den Windturbinen erzeugte Strom wird zunächst in einer der Umspannstationen auf See gebündelt und dann mit Hochspannungsseekabeln an die Küste transportiert.
Siemens hat bisher weltweit rund 1100 Windturbinen mit einer Gesamtleistung von 3,4 GW auf See installiert, davon etwa zwei Drittel in Großbritannien. Derzeit hat das Unternehmen nach eigenen Angaben Aufträge für Offshore-Projekte mit einer Leistung von rund 4,6 GW gebucht. Inklusive London Array hat Siemens in Großbritannien zudem bereits fünf Netzanbindungen für Windparks auf See realisiert.

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Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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