Der Offshore-Windpark „Wikinger“ umfasst 70 Anlagen mit einer Leistung von 350 MW

Offshore-Windpark „Wikinger“ am Netz

Wie das Energieunternehmen Iberdrola mitteilt, ist der Offshore-Windpark „Wikinger”, der sich nordöstlich der Insel Rügen befindet, ans Netz gegangen.

Die von Iberdrola- und Adwen-Teams gemeinsam errichteten 70 Windenergieanlagen werden nun schrittweise hochgefahren. Die ersten Anlagen speisen bereits in das deutsche Stromnetz ein.
Mit einer Gesamtleistung von 350 Megawatt (5 Megawatt pro Adwen-Turbine) wird „Wikinger“ laut Unternehmensangaben den jährlichen Strombedarf von ca. 350 000 Haushalten decken können, was in etwa 20 Prozent des Verbrauchs von Mecklenburg-Vorpommern entspricht.
Die Installationsphase im Baufeld hat 18 Monate in Anspruch genommen. In dieser Zeit waren Iberdrola zufolge mehrere hundert Menschen in diesem Projekt tätig. Mehr als 80 km interne Parkverkabelung, eine Umspannplattform, alle 70 Jacket-Fundamente und die Anlagen wurden auf einer Fläche von 34 km2 installiert. Als Basishafen für die Installations- als auch die anstehende Betriebsphase dient der an Rügens Ostküste gelegene Mukran Port.
Der erzeugte Strom wird mittels einer eigens für „Wikinger“ konzipierten Umspannplattform transformiert sowie über Exportkabel mit einer Gesamtlänge von rund 90 km an Land zum Umspannwerk in Lubmin geleitet.

Offshore
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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