Tennet und Mitsubishi treiben die Netzanbindung voran (Foto:TenneT)

TenneT und Mitsubishi investieren in Offshore-Netzanbindungen

TenneT und Mitsubishi Corporation investieren gemeinsam in die Netzanbindung von Offshore-Windparks in der deutschen Nordsee.

Hierzu haben die beiden Unternehmen einen Vertrag über die Netzanbindungsprojekte BorWin1 und BorWin2 abgeschlossen. Mitsubishis Stimmrechtsanteil beträgt 49 Prozent bei einem Eigenkapitaleinsatz von 240 Millionen Euro. Gleichzeitig unterzeichneten beide Partner einen Vertrag über eine Beteiligung an zwei weiteren Offshore-Anbindungsprojekten, HelWin2 und DolWin2, bei denen Mitsubishi ebenfalls einen Stimmrechtsanteil von 49 Prozent für eine Eigenkapitalinvestition von 336 Millionen Euro erwirbt.
Die geplanten Netzanbindungen, die einer Gesamtinvestition von 2,9 Milliarden Euro entsprechen, verbinden eine Reihe von Offshore-Windparks in der deutschen Nordsee mit dem Höchstspannungs-Stromnetz an Land und verfügen über eine Gesamtkapazität von 2,8 Gigawatt. Das entspricht den Angaben zufolge annähernd 30 Prozent des Ziels der deutschen Bundesregierung für Offshore-Windkraft in der Nordsee.
Derzeit betreibt TenneT zwei Projekte zum Anschluss von Windparks in der deutschen Nordsee und arbeitet an acht weiteren Anschlussprojekten. Diese Infrastrukturprojekte verfügen insgesamt über eine Übertragungskapazität von 5,3 Gigawatt Strom aus erneuerbarer Energie, was dem Verbrauch von fünf Millionen Haushalten entspricht. Für diese Projekte hat TenneT nach eigenen Angaben bereits den Betrag von fast sechs Milliarden Euro an Investitionen in die Offshore-Infrastruktur ausgelöst.

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Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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