Umspannwerk für den Offshore-Windpark „Sandbank“ 90 km westlich von Sylt

Umspannplattform für Offshore-Windpark „Sandbank“

Nach rund 16 Monaten Bauzeit ist das Offshore-Umspannwerk für den Offshore-Windpark „Sandbank“ zur Baustelle des Windparks 90 km westlich von Sylt transportiert worden.

Begleitet wurde das etwa 20 m hohe und 20 x 40 m in der Fläche messende Umspannwerk von einer 51 m hohen und 1700 t schweren sogenannten Jacket-Unterkonstruktion aus Stahl, die dem Umspannwerk an seinem Bestimmungsort in der Nordsee als Fundament dient. Umspannwerk und Jacket-Fundament sind zusammen mehr als 70 m hoch. Zuvor wurde das Umspannwerk bereits von seinem Fabrikationsort Aalborg in Dänemark nach Esbjerg transportiert.
Bei dem Umspannwerk handelt es sich um die größte technische Einzelkomponente, die im Offshore-Windpark „Sandbank“ errichtet wird. Die Positionierung und Errichtung des Umspannwerks auf See in 28 m Wassertiefe erfolgt durch das Errichterschiff „Stanislav Yudin“. Mehr als 100 Personen sind an der Errichtung auf See beteiligt.
Derzeit sind die Arbeiten an der Innerparkverkabelung auf der Seebaustelle von „Sandbank“ in vollem Gange. In Kürze beginnt die Produktion der Maschinenhäuser, Naben und Rotorblätter für die Windenergieanlagen. Bereits Mitte Februar 2016 konnte die Installation aller 72 Fundamente für die Windräder erfolgreich abgeschlossen werden.
Errichtet werden 72 Siemens-Windenergieanlagen der 4 MW-Klasse mit einer gesamten installierten Leistung von 288 MW. Die Inbetriebnahme von „Sandbank“ ist für 2017 geplant.  

Offshore
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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