Installation der Umspannstation rund 34 km vor der Nordsee-Insel Borkum (Foto: Ørsted/Matthias Ibeler)

Umspannstation in „Borkum Riffgrund 2“ installiert

Am 25. Juni ist die Offshore-Umspannstation im Offshore-Windpark „Borkum Riffgrund 2“ installiert worden.

Damit hat Betreiber Ørsted die Voraussetzung für die Inbetriebnahme der Windkraftanlagen in den kommenden Monaten geschaffen.
Offshore-Spezialist Heerema Marine Contractors führte die Installation mit dem Kranschiff „SSCV Thialf“ durch. Gefertigt wurde die 2500 t schwere und 25 m hohe Offshore-Umspannstation im niederländischen Schiedam von HSM Offshore BV. Bereits im Juli 2017 war das Jacket-Fundament der Anlage im Windpark installiert worden.
In der Umspannstation wird der von den insgesamt 56 Windkraftanlagen generierte Strom (je 8 MW) gesammelt und auf das Spannungsniveau des Hochspannungsnetzes transformiert, bevor er an die Konverterstation „DolWin Gamma“ des Netzbetreibers Tennet weitergeleitet wird. Dort wird der ankommende Strom in Gleichstrom umgewandelt, um einen möglichst verlustfreien Transport auf dem Weg zum Festland zu gewährleisten. Nach der Fertigstellung verfügt „Borkum Riffgrund 2“ über eine Exportkapazität von 450 MW. Die vollständige Inbetriebnahme ist für 2019 geplant.
Ørsted zählt zu den Weltmarktführern im Bereich Offshore-Windenergie. Mit den in Deutschland bereits installierten Windparks „Borkum Riffgrund 1“, „Gode Wind 1 und 2“ sowie dem zukünftigen „Borkum Riffgrund 2“ kann das Unternehmen umgerechnet ungefähr 1,4 Millionen deutsche Haushalte mit Strom versorgen. Weltweit betreibt das Unternehmen Offshore-Windparks mit einer Gesamtkapazität von rund 4,4 GW.

Offshore
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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