Zweiter transatlantischer Offshore Summit

Die Vereinigten Staaten verfügen über hervorragende Windverhältnisse, insbesondere an der Atlantikküste und auf den Großen Seen. Bisher wurden Offshore-Windenergieprojekte mit einer Kapazität von über 5000 MW beantragt oder befinden sich in Planung und Entwicklung, so der amerikanische Windverband AWEA.


Nach Einschätzung des U.S.-amerikanischen Energieministeriums könnten von den anvisierten 300000 MW an Windenergie, die 20% der Stromproduktion bis zum Jahre 2030 erzeugen könnten, wahrscheinlich 50000 MW aus Offshore-Windenergie stammen. Erst kürzlich formierte sich zudem in den USA ein Offshore-Konsortium aus zehn Bundesstaaten, um koordiniert Offshore-Projekte anzustoßen und um den Realisierungsprozess zu
beschleunigen. Das Cape Wind-Projekt in Massachusetts wird eine Vorreiterrolle übernehmen.

Vor diesem Hintergrund organisiert das GADORE Center USA gemeinsam mit Invest in Mecklenburg-Vorpommern den zweiten transatlantischen Offshore Summit in Rostock. Vom 1.- 4. September werden europäische und
amerikanische Unternehmensvertreter und Turbinenhersteller sowie Repräsentanten aus U.S.-Ministerien einen Einblick in ihre Aktivitäten im Offshore-Sektor geben. Außerdem werden Vertreter des National Renewable
Energy Laboratory (NREL) über aktuelle Forschungsansätze in den USA berichten.

Neben Laura Smith Morton aus dem U.S. Department of Energy, Fort Felker, Direktor vom NREL und Mark Rodgers von Cape Wind, werden auch der amerikanische Botschafter Philip D. Murphy und der Minister für
Wirtschaft, Arbeit und Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern, Jürgen Seidel, an der Veranstaltung teilnehmen. Im Rahmen des Offshore Summits besteht für eine begrenzte Teilnehmerzahl die Möglichkeit, den Offshore-Windpark Baltic I zu besichtigen.

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