„AIDAnova“ wird später abgeliefert

Ablieferung der „AIDAnova“ verzögert sich

Wie die Papenburger Meyer Werft mitteilt, wird sich die erste Erprobungsfahrt sowie die Ablieferung des Kreuzfahrtschiffes „AIDAnova“ verzögern. Bei der „AIDAnova“ handelt es sich den Angaben zufolge um das größte jemals in Deutschland gebaute Kreuzfahrtschiff und das erste, das zu 100 Prozent mit LNG betriebenen wird.

Dieser Prototyp ist der Meyer Werft zufolge ein sehr komplexes, innovatives Schiff mit einer Vielzahl an technischen Neuentwicklungen. Die erstmalige Inbetriebnahme, Erprobung und Indienststellung ist laut eigenen Angaben eine große Herausforderung für die Meyer Werft, die beteiligten Firmen und die Reederei. Es gilt, alle Systeme umfassend zu testen und einen reibungslosen Betrieb für die Reederei sicherzustellen. Die Terminplanung dieser Tests kann aufgrund des aktuellen Ausbaustatus leider nicht mehr eingehalten werden, so die Meyer Werft.
Daher werde sich der Start zur ersten längeren See-Erprobung und damit auch die Ablieferung der „AIDAnova“ verzögern. „Wir bedauern diese Terminänderung sehr“, so Geschäftsführer Tim Meyer. „Für die Meyer Werft ist es sehr wichtig, dass wir das Schiff äußerst gründlich testen und erproben sowie in der gewohnt hohen Qualität fertigstellen und an die Reederei AIDA Cruises übergeben können.“

Schiffbau
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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