Auftrag: Nordic Yards baut zwei eisbrechende Rettungs- und Bergungsschiffe

Der Auftrag umfasst zwei eisbrechende Rettungs- und Bergungsschiffe für das russische Transportministerium

Diese sind aufgrund ihrer eisbrechenden Fähigkeiten für den Einsatz auf der nördlichen Polarmeer-Route in der Arktis, in der Region Murmansk und in Sachalin, vorgesehen. Die Ablieferung der beiden Schiffe ist für das Frühjahr 2015 geplant. Engineering und Baubeginn wird in diesem Jahr erfolgen.
Die ca. 86 m langen und 19 m breiten Schiffe sollen für Patrouillen und Rettungseinsätze in Offshore-Öl- und Gasfeldern eingesetzt werden. Sie sind hochspezialisiert, verfügen über einen komplexen Ausstattungsgrad und sind ausgelegt für die Suche und Rettung in Not geratener Schiffe, die Evakuierung von Personen sowie deren medizinische Versorgung.
Bei den Schiffen handelt es sich um Eisbrecher der zweithöchsten Eisklasse, die für die Arktis konzipiert sind. So können die Schiffe sowohl für Eisbrecher-Operationen in Häfen und Gewässern bei einer Eisstärke von bis zu einem Meter, als auch vom Meer aus zur Brandbekämpfung und gegen Ölverschmutzungen eingesetzt werden.
Speziell ausgerüstet sind die Schiffe darüber hinaus für Untersuchungen des Meeresbodens und beschädigter Objekte in Tiefen von bis zu 1000 m. Beide Einheiten werden mit einem Hubschrauberlandeplatz am Bug ausgerüstet sein.
Die Finanzierung erfolgt direkt vom russischen Staat und ist Nordic Yards zufolge bereits gesichert. Das Gesamtvolumen der Aufträge beträgt 150 Millionen Euro.

„Nach den Erfolgen im Bereich Offshore-Wind freuen wir uns sehr über diesen Auftrag und den damit verbundenen Ausbau des Geschäftsfeldes Offshore-Öl und -Gas. Einmal mehr unterstreichen wir damit die Richtigkeit unserer Strategie und die Ausrichtung auf extrem anspruchsvolle Produkte. Dass wir diese hohe Glaubwürdigkeit auch auf dem für uns wichtigen russischen Markt fundamentiert haben, freut mich im Besonderen“, so Vitaly Yusufov, Geschäftsführer von Nordic Yards.

Die Werft Nordic Yards, mit Standorten in Rostock-Warnemünde und Wismar, ist vom russischen Transportministerium mit dem Bau von zwei eisbrechenden Rettungs- und Bergungsschiffen beauftragt worden.

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