Seenotrettungskreuzer „Nis Randers“ mit Tochterboot „Uwe“ (Foto: Die Seenotretter – DGzRS, David Hecker)

DGzRS stellt sechste 28 m-Einheit in Dienst

Auf der Fassmer Werft in Berne ist der neue Seenotrettungskreuzer für den Darß auf den Namen „Nis Randers“ getauft worden. Bei dem Neubau handelt es sich um die sechste Einheit der 28 m-Klasse für die Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) und die erste dieses Typs, die in Mecklenburg-Vorpommern stationiert wird.

Mit zwei je 1440 kW leistenden Motoren erreicht der Neubau eine Geschwindigkeit von 24 kn. Gefahren wird die „Nis Randers“ von einer vierköpfigen Besatzung. Besondere Merkmale sind eine umfassende Ausrüstung zur medizinischen Erstversorgung an Bord, eine Feuerlöschpumpe mit ferngelenktem Monitor zur Bekämpfung von Bränden auf See und die Fähigkeit, sich im Falle des Durchkenterns innerhalb weniger Sekunden wieder aufzurichten. In der Heckwanne führt der Seenotrettungskreuzer das rund acht Meter lange Tochterboot „Uwe“ mit sich, das auf See unabhängig vom Mutterschiff agieren kann.

Die bisher am Darßer Ort stationierte „Theo Fischer“ mit Tochterboot „Ströper“ kommt künftig ohne feste Station immer dort zum Einsatz, wo andere Rettungseinheiten vertreten werden müssen, zum Beispiel während einer Werftzeit.

Schiffbau
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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