Die „Disney Wish“ wurde auf der Papenburger Meyer Werft ausgedockt. Das Kreuzfahrtschiff bietet Kapazitäten für rund 4000 Passagiere. (Quelle: David Hecker/Meyer Werft)

„Disney Wish“ auf der Meyer Werft aufgeschwommen und ausgedockt

Auf der Papenburger Meyer Werft ist am vergangenen Wochenende die mit 144 000 BRZ vermessene „Disney Wish” ausgedockt worden. Der 341 m lange, 39 m breite und 8,29 m tiefgehende Neubau für die Reederei Disney Cruise Line ist dafür zunächst auf dem Baudock II aufgeschwommen und anschließend in den Werfthafen verholt worden.

Das Schiff verfügt über 1254 Kabinen und Kapazitäten für 4000 Passagiere und 1555 Crewmitglieder und soll eine Reisegeschwindigkeit von 19,5 kn bei einer Höchstgeschwindigkeit von 23 kn erreichen.

Bei der „Disney Wish“ handelt es sich um das erste mit LNG betriebene Kreuzfahrtschiff für die Disney Cruise Line und nach der „Disney Dream“ (2010) und der „Disney Fantasy“ (2012) um das dritte Schiff, das die Meyer Werft für die Kreuzfahrttochter des US-Unterhaltungskonzerns baut. Bis 2025 sollen auf der Papenburger Werft noch zwei weitere Einheiten für Disney Cruise Line entstehen, die ebenfalls LNG als Kraftstoff nutzen.

Die Jungfernreise der „Disney Wish“ ist ab dem 14. Juli dieses Jahres geplant. Vom Heimathafen Port Canaveral in Florida aus wird das künftig unter Flagge der Bahamas fahrende Kreuzfahrtschiff für Drei- und Vier-Nächte-Reisen nach Nassau auf den Bahamas und zu Disneys Privatinsel Castaway Cay eingesetzt.

 „Wir freuen uns, mit dem Ausdocken einen weiteren Schritt zur Fertigstellung des Schiffes erreicht zu haben. Es wird dann das fünfte Schiff, das die Meyer Werft in der Corona-Pandemie abgeliefert haben wird. Wir sind überzeugt, dass die ‚Disney Wish‘ die Kreuzfahrtindustrie und die Disney-Fans mit einigen Besonderheiten überraschen wird“, betonte Jan Meyer, Geschäftsführer der Meyer Werft.

Schiffbau
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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