Die traditionelle Münze an Bord des Neubaus SRB 69 wurde von Verena Krämer, freiwillige Seenotretterin auf der „Arkona“, platziert

Doppel-Kiellegung für DGzRS in Rostock

Zwei neue Seenotrettungsboote für Freiwilligen-Stationen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) sind kürzlich in Rostock auf Kiel gelegt worden.

Die Spezialschiffe entstehen auf der Werft Tamsen Maritim. Sie sollen im Herbst 2017 und Anfang 2018 abgeliefert werden.
Bei den Neubauten mit den internen Bezeichnungen SRB 69 und SRB 70 handelt es sich um modifizierte Nachbauten der bewährten 9,5/10,1 m-Klasse der DGzRS. Die 10,1 m langen, 3,61 m breiten und 0,96 m tiefgehenden Seenotrettungsboote mit einer Verdrängung von 7 t erreichen eine Geschwindigkeit von 18 kn. Wie alle Einheiten der DGzRS werden die neuen Seenotrettungsboote als Selbstaufrichter konstruiert und vollständig aus Aluminium im bewährten Netzspantensystem gebaut.
Die kleinen, aber sehr leistungsstarken Einheiten sind Teil eines umfangreichen Neubauprogramms, mit dem sich die Seenotretter auf die Herausforderungen der nächsten Jahre einstellen. Sie ersetzen Vorgänger, die mehr als 25 Jahre im Einsatz waren. Über ihre Stationierung hat die DGzRS noch nicht letztgültig entschieden.
Drei weitere 10,1 m-Seenotrettungsboote sind bei der Werft Fr. Fassmer in Berne an der Unterweser im Bau beziehungsweise in Auftrag gegeben.

Schiffbau
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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