Erstes deutsches Errichterschiff abgeliefert

(v.l.) Berthold Brinkmann, Verwal- ter der Sietas Werft, Frank Horch, Wirtschaftssenator der Freien und Hansestadt Hamburg, Peter Bunschoten, Direktor Van Oord

Das 140 m lange, 38 m breite, 9,12 m seitenhohe und 5,70 m tiefgehende Spezialschiff wurde für den küstenfernen Einsatz in Offshore-Windfeldern entwickelt. Der Neubau verfügt über eine Transportkapazität von 5600 t und kann in Wassertiefen von bis zu 45 m sicher arbeiten. Bei dem Schiff handelt es sich um ein Jack-Up Vessel, das sich mit vier 84 m langen Stelzen über die Wasseroberfläche heben kann, um so eine sichere Arbeitsposition für Installationsaufgaben auf hoher See zu gewährleisten. Die „Aeolus“ ist mit einem bei einer Auslage von 30 m bis zu 900 t tragenden Offshore-Spezialkran ausgerüstet, der Installationsarbeiten in einer Höhe von rund 120 m über der Wasseroberfläche ermöglicht.
Während seiner Einsätze auf den Windenergiefeldern bietet das Installationsschiff 74 Besatzungsmitgliedern Unterkunft.
Die dieselelektrische Antriebsanlage mit vier Generatorensätzen erbringt eine Leistung von insgesamt 20 000 kW. Die Dienstreisegeschwindigkeit liegt Werftangaben zufolge bei 12 kn. Im Juli 2014 soll die „Aeolus“ auf ihre erste Auftragsreise gehen. Sie wird dann für die Konstruktion des Eneco Luchterduinen-Windparks vor der niederländischen Küste eingesetzt.

Mit der „Aeolus“ ist das erste in Deutschland konstruierte und gebaute Errichterschiff für Offshore-Windanlagen von der Sietas Werft, Hamburg, an das niederländische Wasserbauunternehmen Van Oord übergeben worden.

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