Der dritte 28 m-Seenotrettungskreuzer „Anneliese Kramer“ ist seit Mitte 2017 in Cuxhaven stationiert. Zwei weitere Schwesterschiffe hat die DGzRS nun in Auftrag gegeben.

Fassmer und Tamsen erhalten weitere DGzRS-Aufträge

Im Rahmen der turnusgemäßen Modernisierung und Verjüngung ihrer Rettungsflotte hat die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) vier weitere Rettungseinheiten bei zwei norddeutschen Werften in Auftrag gegeben.

Die Werft Fr. Fassmer in Berne/Unterweser wird zwei Seenotrettungskreuzer der vor drei Jahren eingeführten neuen 28 Meter-Klasse mit Tochterboot bauen. Bei der Werft Tamsen Maritim in Rostock entstehen zwei weitere 10,1 m lange Seenotrettungsboote. Die Neubauten sollen ab 2020 vier Rettungseinheiten in Nord- und Ostsee ersetzen, u.a. die dann 31 Jahre im Dienst befindliche „Alfried Krupp“ auf der Station Borkum. Alle vier neuen Rettungseinheiten werden – wie bei der DGzRS üblich – im bewährten Netzspantensystem vollständig aus Aluminium gebaut und als Selbstaufrichter konstruiert.
Bereits im Bau und noch in diesem Jahr zur Ablieferung stehen ein 20 m-Seenotrettungskreuzer für die Schleimündung und zwei 10,1 m-Seenotrettungsboote für die Station Gelting und die Ausbildungsstation Neustadt in Holstein.

Schiffbau
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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