Insolvenzantrag gestellt

Angestrebt wird ein Verfahren in Eigenverwaltung, um das vorhandene Know-how im Unternehmen zu halten und um möglichst viele Schiffe aus dem aktuellen Auftragsbestand weiterbauen zu können.
Dem Antrag unmittelbar vorausgegangen sind in den letzten Tagen intensive Gespräche mit den Vertretern des Landes Mecklenburg-Vorpommern und des Bundes sowie mit Kunden, Lieferanten, Mitarbeitern, der IG Metall Küste und den Banken. Ziel dieser Gespräche war es nach Angaben der Werft, einen Weg in eine wirtschaftliche Zukunft des Schiffbauunternehmens zu finden. Teil eines aufgestellten Zukunftskonzeptes ist unter anderem der Verkauf der Peene-Werft in Wolgast, der in einem strukturierten Investorenprozess erfolgen soll. Aktuell arbeiten auf den P+S Werften in Stralsund und Wolgast 1771 Angestellte und 116 Auszubildende.

Die Geschäftsführung der P+S Werften GmbH hat einen Insolvenzantrag wegen Zahlungsunfähigkeit beim Insolvenzgericht des Amtsgerichts Stralsund gestellt.

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