Das Aufschwimmen des 105 m langen Kaskos fand im litauischen Klaipėda statt (Foto: Abeking & Rasmussen)

Kasko von WSV-Mehrzweckschiff aufgeschwommen

Der Kasko des ersten von drei neuen Mehrzweckschiffen für die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) des Bundes ist vor Kurzem zu Wasser gelassen worden. Die Neubauten sollen die vorhandenen Schiffe „Scharhörn“, „Mellum“ und „Neuwerk“ ersetzen und wurden bei der Abeking & Rasmussen Schiffs- und Yachtwerft SE (A&R) in Lemwerder in Auftrag gegeben. Die Kaskos werden für A&R von Western Baltija Shipbuilding im litauischen Klaipėda gefertigt.

Jedes der baugleichen, knapp 105 m langen WSV-Spezialschiffe wird eine Geschwindigkeit von über 15 kn sowie einen Pfahlzug von mindestens 145 t erreichen. Darüber hinaus werden die Neubauten über eine Hubschrauberlandefläche auf dem Vorschiff verfügen und bei der Indienststellung auf dem neuesten Stand der Technik hinsichtlich Gasschutzes für Besatzung und Motoren, Chemikalien- und Ölwehr-Einrichtungen, Notschlepp- und Feuerlösch-Leistung und Umgebungsluft- und Unterwasser-Sensorik sein. A&R-Vorstand Matthias Hellmann sagt: „Trotz Pandemie, Russland-Konflikt und vielen anderen aktuellen Herausforderungen haben wir mit den Beteiligten wie geplant diesen Meilenstein erreicht.“ Im August wird der Kasko mit der Baunummer 6510 zur weiteren Ausrüstung und Fertigstellung in Lemwerder an der Unterweser erwartet.

Schiffbau
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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