KfW IPEX-Bank finanziert Neubauten für den Grönlandverkehr

Die KfW IPEX-Bank stellt 30 Mio. Euro zur Finanzierung zweier neuer Containerschiffe für die grönländische Royal Arctic Line zur Verfügung.

Gebaut werden die Schiffe bei der Zamakona Werft in Spanien, etwa 30 Prozent der Zulieferungen stammen aus Deutschland.
Die Neubauten sollen 2020 in Dienst gestellt werden und ältere Einheiten der Flotte ersetzen. Sie sind für die Versorgung entlegener Siedlungen entlang der grönländischen Küste vorgesehen und mit einer Spezialausstattung für diesen Einsatz optimiert. So verfügen die 67 m langen Schiffe über eine der höchsten Eisklassen, bordeigene Kräne, ein Dynamic Positioning System (DP) und sind mit Kühlcontaineranschlüssen zum Transport von tiefgekühltem Fisch für den Export ausgestattet.
Zuletzt hatte die KfW IPEX-Bank für Royal Arctic Line die Finanzierung für ein 2150 TEU-Containerschiff gestellt, das ab dem Jahr 2019 für den Linienverkehr zwischen Dänemark und Grönland eingesetzt werden soll. Zusammen mit zwei baugleichen Schiffen der isländischen Reederei Eimskip soll es dazu dienen, die Warentransportverbindungen zwischen beiden Ländern zu verbessern.

Schiffbau
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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