Die „Stena Estelle“ ist die erste von zwei 36 m längeren Einheiten der E-Flexer-Serie (Foto: Stena RoRo)

Längerer E-Flexer Neubau an Stena Line abgeliefert

Ende Mai ist eine weitere RoPax-Fähre der E-Flexer-Klasse an Stena Line abgeliefert worden. Bei der „Stena Estelle“ handelt es sich um eine Modifikation des bestehenden Designs. Das Schiff ist mit 239,7 m rund 36 m länger als die Standardversion.

Stena RoRo hatte insgesamt zwölf E-Flexer-Schiffe bei der chinesischen CMI Jingling-Werft in Weihai bestellt. Die jetzt abgelieferte Fähre ist die siebte dieser Serie und die vierte von fünf Einheiten, die für Stena Line gebaut werden. Zwei dieser 27,8 m breiten und 6,4 m tiefgehenden Schiffe werden in der längeren Version geliefert und verfügen nach Reedereiangaben über 50 Prozent mehr Kabinen, können 30 Prozent mehr Passagiere befördern und 15 Prozent mehr Fracht transportieren als die Standardvariante. Zudem konnte durch eine Drive-Through-Konfiguration das Be- und Entladen auf den beiden Autodecks mit insgesamt 3600 Spurmetern vereinfacht werden. Durch die Verlängerung und die dadurch vergrößerte Kapazität der Fähren werde auch die CO2-Bilanz pro transportierter Einheit verbessert, betonte der Geschäftsführer von Stena RoRo, Per Westling.

Die „Stena Estelle“ soll künftig in der Ostsee auf der Strecke Karlskrona–Gdynia eingesetzt werden. Die Ablieferung der zweiten längeren E-Flexer-Einheit ist für den September dieses Jahres angekündigt.

Schiffbau
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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