Die „Ane Maersk“ ist das erste von 18 methanolfähigen Großcontainerschiffen von Maersk, die zwischen 2024 und 2025 abgeliefert werden sollen (Foto: Maersk)

Maersk tauft erstes mit Methanol betriebenes Großcontainerschiff

Die dänische Reederei Maersk hat auf der Werft von Hyundai Heavy Industries in Ulsan, Südkorea, ihr erstes von 18 methanolfähigen Großcontainerschiffen getauft, die zwischen 2024 und 2025 abgeliefert werden sollen. Der 350 m lange und rund 53 m breite 16 000 TEU-Neubau „Ane Maersk“ ist Unternehmensangaben zufolge neben der 2100 TEU-„Laura Maersk“ weltweit das zweite Schiff, das mit Methanol betrieben werden kann.

Die Schiffe der neuen Serie zeichnen sich durch ein innovatives Design aus, bei dem die Brücke und die Unterkünfte im vorderen Teil des Schiffes angeordnet sind, was einen kraftstoffsparenden Betrieb ermöglicht, so Maersk. Vom 9. Februar an wird die „Ane Maersk“ auf der Asien-Europa-Linie AE7 verkehren. Die Jungfernfahrt, die am 2. Februar beginnt, soll mit grünem Methanol erfolgen. Benannt wurde das Schiff nach Ane Maersk Mc-Kinney Uggla, der Vorsitzenden der A.P. Moller Foundation und der A.P. Moller Holding.

Maersk hat sich das Ziel gesetzt, bis 2040 keine Treibhausgasemissionen mehr zu verursachen. Vincent Clerc, Chief Executive Officer bei A.P. Moller-Maersk, sieht in dem Neubau einen Beweis für das Engagement der Reederei, seine Klimaziele zu erreichen. Mit der „Ane Maersk“ und den Schwesterschiffen werde das Angebot für eine wachsende Anzahl an Unternehmen erweitert, die Emissionen in ihren Lieferketten reduzieren wollen.

Schiffbau
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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