(V.l.) Bernard Meyer (Geschäftsführer Meyer Werft), Christine Duffy (Präsidentin Carnival Cruise Line) und Ben Clement (Senior Vice President Newbuilds Carnival Cruise Line) bei der Kiellegung der „Carnival Jubilee“  (Foto: Meyer Werft)

Meyer legt „Carnival Jubilee“ auf Kiel

Mit der traditionellen Münzzeremonie hat auf der Meyer Werft in Papenburg der Bau der „Carnival Jubilee“ begonnen. Erstmals entsteht damit ein Schiff für die US-amerikanische Reederei Carnival Cruise Line auf der Werft an der Ems. Die Ablieferung ist für Ende 2023 angekündigt.

Das 345 m lange, 42 m breite und mit 183 200 BRZ vermessene Schiff der Helios-Klasse bietet Kapazitäten für 5228 Passagiere und 1551 Besatzungsmitglieder. Die installierte Motorenleistung wird mit 61,8 MW angegeben, 37 MW davon entfallen auf den Antrieb.

Bei dem Neubau handelt es sich um die dritte Einheit einer Serie, die die Meyer Gruppe für Carnival Cruise Line baut. Bereits 2020 hatte Meyer Turku die „Mardi Gras“ abgeliefert, 2022 folgte die „Carnival Celebration“. Alle Schiffe der Serie sind mit LNG-Motoren ausgestattet.

Als Reaktion auf die Pandemie und die damit verbundene Krise hatten sich die Reederei und die Werft entschieden, die „Carnival Jubilee“ innerhalb des Kreuzfahrtkonzerns für eine andere Marke als ursprünglich geplant einzusetzen. Das Schiffsdesign wurde entsprechend geändert und erstmals von der finnischen Werft Meyer Turku zur Papenburger Meyer Werft übertragen.

Die „Carnival Jubilee“ soll nach Ablieferung vom texanischen Hafen Galveston aus für Kreuzfahrten in die Karibik eingesetzt werden.

Schiffbau
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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