Meyer Werft beginnt den Bau der „Sonne“

(v.l.) Heiko Gevers (MWK Hannover), Karl Wollin (BMBF, Bonn) sowie Jan Meyer, Bernard Meyer und Lambert Kruse (alle Meyer Werft)

Das 115 m lange und 20,6 m breite Schiff wird Platz für eine 35-köpfige Besatzung und für bis zu 40 Wissenschaftler bieten. Darüber hinaus wird die „Sonne“ über Stellplatzmöglichkeiten für 25 Zwanzig-Fuß-Container verfügen.
Betreiber der „Sonne“ ist die Tiefseeforschungsschiff GmbH, ein Konsortium bestehend aus der Werft und der Reederei RF Forschungsschifffahrt, Bremen, das sich in einem europaweiten Ausschreibungsverfahren gegen die Konkurrenz durchgesetzt hat.
Gemeinsam mit den Küstenländern Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen hatte das BMBF im Jahr 2008 den Nachfolgebau vereinbart. Die Kosten in Höhe von 124,4 Millionen Euro übernimmt das BMBF zu 90 Prozent, die Küstenländer investieren zusammen zehn Prozent, wovon Niedersachsen die Hälfte trägt.
Für die deutsche Meeresforschung wird das neue Schiff Anfang 2015 zur Verfügung stehen. Es soll dann das 36 Jahre alte, ebenfalls „Sonne“ heißende Forschungsschiff ablösen. Der Heimathafen der neuen „Sonne“ wird Wilhelmshaven sein.

Mit dem Brennstart der ersten Stahlplatte hat bei der Meyer Werft in Papenburg der Bau des Forschungsschiffes „Sonne“ begonnen. Auftraggeber ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), das mit dem Neubau die Erneuerung der Flotte der deutschen Forschungsschiffe fortsetzt.

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