Meyer Werft und MSC kurz vor Abschluss von Großauftrag

Auf der Papenburger Meyer Werft sollen vier Kreuzfahrtschiffe der neuen Klasse New Frontier für MSC Cruises entstehen (Foto: Meyer Werft)

Die Verhandlungen zwischen der Papenburger Meyer Werft und MSC Cruises über den Bau von vier Kreuzfahrtschiffen der nächsten Generation plus zwei Optionen haben nach Angaben beider Unternehmen ein fortgeschrittenes Stadium erreicht. Dies geht aus einer gemeinsamen Erklärung hervor, die den aktuellen Stand der Gespräche zusammenfasst.

Bereits im Dezember 2025 hatten die Partner einen Letter of Intent (LoI) für den Bau von vier neuartigen Kreuzfahrtschiffen sowie zwei weitere Optionen bekannt gegeben. Seither seien die Planungen für das Design der Schiffe konkretisiert und die Vertragsverhandlungen deutlich vorangetrieben worden.

„Die Meyer Werft und MSC Cruises sind zuversichtlich, die Verhandlungen in den kommenden Wochen erfolgreich abzuschließen“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung. Aufgrund des Umfangs und der Komplexität des Vertragswerks sei für die Ausarbeitung üblicherweise ein Zeitraum von mindestens sechs Monaten erforderlich.

Die Schiffe sollen Teil einer neuen Schiffsklasse mit dem Namen New Frontier werden. Vorgesehen sind Einheiten mit einer Bruttoraumzahl von rund 180 000 und einer maximalen Passagierkapazität von 5400 Personen. Die Ablieferung der Schiffe ist ab 2030 in jährlichem Rhythmus geplant.

Sollte der Auftrag wie erwartet zustande kommen, würde er die Auslastung der Meyer Werft nach Unternehmensangaben bis weit in das kommende Jahrzehnt hinein sichern. Über den Abschluss der Verhandlungen wollen beide Parteien zu gegebener Zeit informieren.

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