Tim Meyer (vorne links) und Prof. Dr. Sibrand Poppema bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung (Foto: Uni Groningen)

Meyer Werft und Universität Groningen unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

Die Papenburger Meyer Werft und die Universität Groningen haben eine langfristige Kooperation vereinbart.

Sibrand Poppema, Präsident der Universität Groningen, und Tim Meyer, Geschäftsführer der Meyer Werft, unterzeichneten kürzlich die Vereinbarung, deren Ziel es ist, das Zusammenspiel von Wissenschaft und Industrie in der nördlichen Region auszuweiten. Die Meyer Werft ist zudem stets auf der Suche nach weiteren hochqualifizierten Fachkräften, auch aus den Niederlanden.
Die beiden Kooperationspartner bündeln ihre Kräfte in dem Vertrag „Innovation Lab Papenburg - Groningen 2018-2050“. Inhalt sind konkrete Projekte zwischen dem Schiffbauunternehmen und der Universität, mit denen nachhaltige und wettbewerbsfähige Lösungen geschaffen werden sollen. In den Projekten sollen wissenschaftliche Fragestellungen mit konkreten Anwendungsfeldern aus der Praxis verbunden werden.
Die ersten drei Projekte befassen sich mit den Themen IT, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz:
-    Nächste IT-Generation in der Produktionsumgebung:
Im Zeitalter von Smart Industry/Industry 4.0 bieten die Informations- und Kommunikationstechnologien ein hohes Maß an Flexibilität im Fertigungsbereich. Ziel ist die Entwicklung einer IC-Technologie, die Ansätze einer intelligenten Wertschöpfungskette in der Kreuzfahrtindustrie integriert
-    Nachhaltigkeit im internationalen Geschäft:
Als Weltmarktführer im Kreuzfahrtschiffbau orientiert sich die Meyer Werft an den internationalen Standards für Nachhaltigkeitsziele. Ziel des Projekts ist es, ein weltweit anerkanntes und standardisiertes Berichtswesen umzusetzen.
-    Energieeffizienz auf Kreuzfahrtschiffen:
Energieeffiziente Schiffe zu bauen, ist eine der wichtigsten Herausforderungen im Kreuzfahrtschiffbau. In diesem Projekt wird gemeinsam an technischen Möglichkeiten zu den Themen neuartige Kraftstoffe, Antriebseffizienz und erneuerbare Energieerzeugung geforscht.
Darüber hinaus sollen so genannte „Zukunftsräume“ in Papenburg und Groningen errichtet werden, von wo aus alle Projekte und Aktivitäten koordiniert werden.

Schiffbau
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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