Das multifunktionale eisbrechende Polarforschungs- und Versorgungsschiff „Polarstern II“ soll die 1982 gebaute „Polarstern“ ersetzen (Foto: AWI/Mario Hoppmann)

Mittel für „Polarstern II“ freigegeben

Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat beschlossen, die Mittel für die Beschaffung der „Polarstern II“ bereitzustellen. Mit den Geldern soll ein modernes, leistungsstarkes und umweltfreundliches Nachfolgeschiff für den Forschungseisbrecher „Polarstern“ gebaut werden. Der Neubau soll vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) betrieben werden.

Nachdem eine erste Ausschreibung für den Bau des Schiffes im Februar 2020 aus rechtlichen Gründen gestoppt werden musste, will das AWI direkt nach der offiziellen Freigabe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) umgehend mit dem europaweiten Vergabeverfahren beginnen.

Die AWI-Direktorin Prof. Dr. Antje Boetius begrüßte die Entscheidung: „Wir haben in den vergangenen Monaten viel Unterstützung für unser Projekt aus der regionalen Politik und auch der Bundespolitik erfahren und danken allen Beteiligten sehr, dass sie sich in diesen schwierigen Zeiten damit weiterhin zur Relevanz der Klima-, Polar- und Ozeanforschung bekennen. Nicht zuletzt setzen sie damit auch ein deutliches Zeichen für die Transformation in der maritimen Infrastruktur, da der Mittelbedarf für den Bau der ,Polarstern II‘ durch klimafreundliche Technologien und innovative Elemente erheblich gestiegen ist."

Schiffbau
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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