Die „Emswind“ wird u.a. für die Versorgung von Offshore-Windparks eingesetzt

Multi-Role Support Vessel für EMO

In Emden ist kürzlich der neueste Flottenzugang für die Ems Maritime Offshore GmbH (EMO) und Van Laar Maritime BV auf den Namen „Emswind“ getauft worden.

Bei dem Neubau handelt es sich um ein Emergency Response and Rescue Vessel (ERRV). Darüber hinaus ist es als Multi-Purpose and Support Vessel für den Einsatz in Offshore-Windparks geeignet.
Das 37,5 m lange Schiff soll u.a. als Safety- and Guard-Vessel operieren und für Einsätze bei biologischen Voruntersuchungen von potenziellen Windparkgebieten genutzt werden. Das geräumige Ladedeck ermöglicht zudem die Nutzung für Ver- und Entsorgungsdienste.
Mit einem diesel-gas-elektrischen Antriebskonzept, das auf drei Motoren des Typs Cummins K19DM basiert, erreicht die „Emswind“ eine Geschwindigkeit von bis zu 12 kn. Der Neubau ist für eine Besatzung von fünf Personen ausgelegt, an Bord befindet sich außerdem Platz für den Transport von zwölf Windpark-Technikern. Die Investitionen für dieses Schiff betrugen 4,6 Mio. Euro und wurden zu je 50 Prozent von EMO und Van Laar Maritime BV getragen. Das Schiff wurde auf der niederländischen Pattje-Werft am Winschoter Diep bei Groningen gebaut.
Zunächst wird der Neubau für den Stromnetzbetreiber Tennet eingesetzt, der für die Abführung der Strommengen der Offshore-Windparks in der Nordsee zuständig ist.

Schiffbau
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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