Artist Impression des Neubaus für NYK (Abbildung: Meyer Werft)

Neubau-Auftrag für Meyer Werft

Der japanische Großkonzern NYK und die Meyer Werft haben einen Vertrag über den Bau eines neuen Kreuzfahrtschiffs geschlossen. Damit ist es dem Papenburger Schiffbauer gelungen, den ersten Neubauauftrag für ein Kreuzfahrtschiff seit Beginn der Pandemie einzubuchen.

Das verhältnismäßig kleine 52 950 BRZ-Schiff soll 228,86 m lang und 29,8m breit werden und Kapazität für 744 Passagiere in 385 Kabinen bieten. Der Neubau soll mit LNG angetrieben werden und 2025 abgeliefert werden.

„Es ist ein weiterer, sehr wichtiger Schritt für die Standortsicherung in Papenburg. Für unser aktuelles Zukunftsprogramm mit enorm wichtigen Einsparungen und sehr vielen unterschiedlichen Maßnahmen sind neue Aufträge absolut notwendig“, sagt Jan Meyer, Geschäftsführer der Meyer Werft. „Wir haben unseren neuen Kunden aus Japan in dieser weltweit extrem schwierigen Marktsituation und weltweiter Konkurrenz mit dem besten Schiffskonzept, Innovationen, Qualität und einem für uns sehr herausfordernden Preis als neuen Kunden gewinnen können.“

„Selbstverständlich freuen wir uns über den Neubauauftrag, gleichzeitig müssen wir unser Zukunftsprogramm vorantreiben, die Werft weiter umbauen und optimieren, damit wir das Schiff auch wirtschaftlich erfolgreichen abliefern können“, ergänzt Thomas Weigend, Geschäftsführer der Meyer Werft. „Durch diesen Auftrag haben wir jetzt auch im Jahr 2025 ein zweites, nämlich ein kleines und ein großes Schiff in Arbeit. Aber es bleibt dabei, dass uns für das Jahr 2025 noch sehr viel Arbeit fehlt. Unsere Produktion in Papenburg ist auf ein jährliches Bauvolumen von 420 000 BRZ ausgelegt, die beiden Schiffe in 2025 haben in der Summe indes nur ein Volumen von 182 000 BRZ.“

Schiffbau
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
Artikel Redaktion Schiff&Hafen