Neues eCSOV für Bibby Marine vom Stapel gelaufen

Das eCSOV „Staffordshire“ wurde auf der Armon-Werft in Vigo, Spanien, zu Wasser gelassen (Foto: Bibby Marine)

 

Bibby Marine hat das neue elektrische Commissioning Service Operation Vessel (eCSOV) „Staffordshire“ auf der Werft Armon in Vigo, Spanien, zu Wasser gelassen. Die „Staffordshire“ soll als erstes Schiff dieser Art von einem batteriezentrierten Antriebskonzept profitieren, so Bibby Marine. Dabei dient das Batteriesystem als primäre Energiequelle und nicht lediglich als Ergänzung zu einem konventionellen Antrieb. Für das Antriebs- und Batteriesystem arbeitet Bibby Marine mit Kongsberg Maritime und Corvus Energy zusammen. Gemeinsam mit Stillstrom wurden die Voraussetzungen für das Laden des Schiffes auf See entwickelt.

Nach Angaben von Bibby Marine soll das Konzept die Betriebskosten im Selbstladebetrieb um mehr als 40 Prozent senken können. Wenn das Schiff künftig ausschließlich über Offshore-Ladeinfrastruktur mit Energie versorgt werden kann, soll eine Reduzierung der Betriebskosten um rund 70 Prozent möglich sein. Das Projekt wurde zuvor mit 20 Mio. Pfund aus dem britischen Förderprogramm Zero Emission Vessels and Infrastructure (ZEVI) unterstützt.

Das eCSOV soll Offshore-Windparks bei ihren Betriebs- und Inbetriebnahmeaktivitäten unterstützen und dabei Effizienz, moderne technische Ausstattung und den Komfort der Besatzung miteinander verbinden. Der Neubau ist Teil der Bestrebungen von Bibby Marine, die Emissionen der eigenen Offshore-Flotte zu reduzieren.

Nach dem Stapellauf wird das Schiff in den kommenden Monaten bei Armon weiter ausgerüstet. Unter anderem sollen die Batteriesysteme installiert werden. Die Ablieferung und eine offizielle Taufzeremonie sind für 2027 vorgesehen.

Teilen
Drucken

Kundenservice

Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie uns gerne.

Kundenservice

Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie uns gerne.

Nach oben