Offshore-Installationsschiff zu Wasser gelassen

Das Offshore-Installationsschiff für RWE Innogy am Ausrüstungskai der Werft

In den kommenden Wochen werden als letzte Großkomponenten der Hauptkran und die Hub-Beine installiert. Die Sea Trials sind für Juli und August vorgesehen. Nach seiner Fertigstellung im Herbst wird Unternehmensangaben zufolge das Installationsschiff als weltweit erstes seiner Art bis zu vier Offshore-Windturbinen der Multi-Megawattklasse gleichzeitig transportieren und anschließend in Wassertiefen von über 40 m errichten können.

Bereits Ende letzten Jahres hatte RWE Innogy den Bau von zwei baugleichen Offshore-Installationsschiffen bei der koreanischen Werft Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering Co., Ltd. (DSME) in Auftrag gegeben. Das erste der beiden Installationsschiffe wird vom Basishafen Bremerhaven aus beim Bau des Windparks „Nordsee Ost“ zum Einsatz kommen und ab Herbst in der deutschen Bucht mit dem Setzen der Fundamente beginnen. Wöchentlich soll das Installationsschiff dazu mit je zwei Fundamentstrukturen auslaufen. Später übernimmt es den Transport und die Installation der insgesamt 48 Windturbinen der 6-Megawattklasse. Die vollständige Fertigstellung des Windparks „Nordsee Ost“ ist für 2013 geplant. Ab dann wird das Windkraftwerk mit einer installierten Leistung von 295 MW jährlich umgerechnet rund 295000 Haushalte in Deutschland mit Strom versorgen.

Beim offiziellen Stapellauf wurde das erste der beiden RWE Innogy-Offshore-Installationsschiffe nach nur siebenmonatiger Bauzeit zu Wasser gelassen. Die Arbeiten liegen damit einen Monat vor dem ursprünglichen Zeitplan.

 

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