Der Vertrag umfasst die Wartung aller mtu-Gensets der britischen Marine  (Foto: UK MOD; Crown copyright 2022)

Rolls-Royce und Royal Navy vereinbaren Service-Partnerschaft

Der Rolls-Royce-Geschäftsbereich Power Systems und die Abteilung Defence Equipment & Support des britischen Verteidigungsministeriums (Ministry of Defence) haben einen Vertrag über Serviceleistungen für die mehr als 90 mtu-Motoren in der Flotte der Royal Navy geschlossen. Die Vereinbarung gilt für die nächsten fünf Jahre und enthält eine Option für eine Verlängerung um zwei Jahre.

Der Vertrag umfasst die präventive und korrektive Wartung von mtu-Gensets der Baureihen 183, 396 und 4000, die in Überwasserschiffen und U-Booten der britischen Marine im Einsatz sind oder eingebaut werden sollen. Dazu gehören Zerstörer der Daring-Klasse, Fregatten der Duke- und der City-Klasse, Minenjäger der Hunt-Klasse und U-Boote der Astute-Klasse.

Rolls-Royce wird Wartungs- und Reparaturarbeiten an und auf den Schiffen durchführen, Ersatzteile liefern, bei der Diagnose und Inbetriebnahme unterstützen und bei Bedarf Lösungen für die Änderung und Verbesserung von Komponenten liefern.
Der Vertrag beinhaltet zudem die Nutzung der Antriebsdaten. Auf Grundlage einer digitalen Analyse kann Rolls-Royce dadurch nach eigenen Angaben Verbesserungen der Effizienz über die gesamte Lebensdauer vorschlagen und so Kosteneinsparungen durch die Optimierung von Einsatz und Wartung der Schiffe ermöglichen.

Knut Müller, Vice President Global Governmental bei Rolls-Royce Power Systems, kommentiert: „Mit unserem Wartungs-Know-how und unseren wachsenden digitalen Fähigkeiten werden wir der Royal Navy helfen, den Betrieb ihrer Schiffe zu optimieren und höchste Verfügbarkeit bei geringeren Kosten zu gewährleisten. Die Vereinbarung kann auch als Modell für andere Rolls-Royce-Kunden dienen, die daran interessiert sind, Service und Wartung ihrer mit mtu-Motoren betriebenen Flotten zu optimieren.“

Schiffbau
Artikel Redaktion Schiff&Hafen
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